Eine spannende und lehrreiche Klassenfahrt führte uns nach Mallnitz in Kärnten. Vier Tage lang beschäftigten wir uns intensiv mit der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt sowie mit dem Leben und Wirtschaften in den Alpen. Dabei konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und unser Wissen direkt vor Ort erweitern.
Unsere Reise begann mit einer etwa fünfstündigen Zugfahrt von Krems nach Mallnitz. Nach der Ankunft besuchten wir die Museumsausstellung „Univerzoom“. Dort erhielten wir von einem Ranger namens Georg eine informative Führung über Nationalparks sowie die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Anschließend konnten wir die Ausstellung selbst erkunden und Informationen für unsere Referate sammeln. Ein weiterer Programmpunkt waren die alten Stockmühlen, die wir genauer besichtigten. Am Abend hörten wir Referate zu den Themen Nationalparks, Steinadler sowie Rinder und Almwirtschaft.
Am zweiten Tag erkundeten wir den Kirchweg im Dösental. Dabei erfuhren wir viel über die Besonderheiten der Region, die alpine Pflanzen- und Tierwelt sowie die traditionelle Landwirtschaft. Besonders interessant waren die Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof. Wir lernten unter anderem, wie früher Heu geerntet, Holz verarbeitet und mit Tieren gearbeitet wurde. Auch die Herstellung von Butter, Topfen und Käse sowie verschiedene traditionelle Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln wurden uns erklärt.
Der dritte Tag führte uns durch das Seebachtal. Über einen Naturlehrpfad wanderten wir bis zur Schwussnerhütte und anschließend wieder zurück. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Nationalpark Hohe Tauern und seinen verschiedenen Schutzzonen. Wir erfuhren viel über Tiere wie Rothirsche, Gämsen, Füchse, Luchse und Wölfe. Auch kleinere Lebewesen wie Ameisen und Mistkäfer standen im Mittelpunkt. Besonders spannend waren die Informationen über Pilze, Moose und die sogenannten Eislöcher, aus denen kalte und feuchte Luft austritt. Außerdem lernten wir mehr über den Wald und die Auswirkungen von Klima und Borkenkäfern auf die Fichtenbestände.
Am vierten und letzten Tag begleitete uns Karoline Winckler durch die alpine Landschaft. Dabei konnten wir unser Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt noch einmal erweitern. Ein besonderes Erlebnis war die Beobachtung eines Murmeltiers mit dem Fernglas. Außerdem lernten wir verschiedene alpine Pflanzen wie Alpenrose, Rauschbeere, Zirbe, Latsche und Lärche kennen und erfuhren, wie sie an die Bedingungen im Gebirge angepasst sind. Eine große Schafherde sorgte ebenfalls für einen besonderen Moment, da wir die Tiere aus nächster Nähe auf der Alm beobachten konnten.
Nach vier abwechslungsreichen Tagen ging unsere Klassenfahrt schließlich zu Ende. Wir haben nicht nur viel über die Natur und das Leben in den Alpen gelernt, sondern konnten unser Wissen auch durch Wanderungen, Führungen und eigene Beobachtungen direkt vor Ort erweitern. Die gemeinsame Zeit in Mallnitz wird uns daher sicher noch lange in Erinnerung bleiben.



















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