Ein interessanter Einblick in das Leben eines KZ- Insassen

Unsere Professorin Beate Bierbaum lud im Zuge des Geschichtsunterrichts I ngrid Portenschlager, eine Zeitzeugin 2. Generation, ein. Sie erzählte die rührende Geschichte ihres Vaters Ernst Reiter, welcher 1600 Tage im KZ überlebte. Frau Portenschlager ist Mitglied der Organisation »Lila Winkel«, die sich mit der Unterstützung der Opfer des Nationalsozialismus beschäftigt und dafür sorgt, dass diese fürchterliche Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Nach einer kurzen historischen Einführung der Jahre 1933-1945 begann Frau Portenschlager, unter dem Motto »Erinnern ist meine Pflicht«, ihre Erzählung. Sie schilderte ihre Familiensituation und wie der KZ-Aufenthalt ihres Vaters seinen Erziehungsstil prägte.

Auch das Leben anderer Familienmitglieder hing am seidenen Faden und viele mussten aufgrund von Widerstand (Verweigerung des Hitler Grußes und des Wehrdienstes) mit ihrem Leben bezahlen.

Der tragische Alltag von Ernst Reiter bestand aus Appell stehen und schwerster körperlicher Arbeit im Steinbruch - das jeden Tag aufs Neue unter miserablen Bedingungen und Schikanen der Kapo.

Auch auf Grund von schlechten hygienischen Zuständen litten viele Insassen an unheilbaren Krankheiten, die schlussendlich auch zum Tode führen konnten.

Besonders schön fanden wir auch den Vergleich zur heutigen Zeit (Mobbing). Wir bedankten uns bei Frau Portenschlager für den lehrreichen Einblick in die damalige Zeit und sie beendete ihre Präsentation mit den Worten »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin«.

Anna Gafgo, Valentina Ostermann 7E

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